Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese AGB gelten für alle Verträge mit Sieger Media — geltendes Recht: Deutschland.

§1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Marc Sieger, Sieger Media (im Folgenden „Anbieter") und seinen Kunden über die Nutzung der unter sieger-media.de angebotenen Software-as-a-Service (SaaS)-Leistungen sowie ergänzenden Einzelleistungen.

(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Das Angebot richtet sich an Verbraucher (B2C) im Sinne des §13 BGB sowie an Unternehmer (B2B) im Sinne des §14 BGB. Spezielle Regelungen für Verbraucher (insbesondere Widerrufsrecht) sind gesondert gekennzeichnet.

§2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden auf Grundlage des jeweils gewählten Tarifs eine oder mehrere der folgenden Leistungen zur Verfügung: KI-generierte Website, KI-Sprachassistent, KI-Chatbot, Lead-Recherche, automatisierte E-Mail-Sequenzen, Social-Media-Posts, Analytics, Onboarding-Workflows.

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produkt- und Tarifbeschreibung im Bestellprozess. Diese ist Bestandteil des Vertrags.

(3) Der Anbieter behält sich vor, Leistungen weiterzuentwickeln und unwesentliche Eigenschaften anzupassen, sofern dies dem Kunden zumutbar ist und der Funktionsumfang im Wesentlichen erhalten bleibt.

§3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.

(2) Mit Klick auf den abschließenden Bestellbutton („Jetzt zahlungspflichtig bestellen" oder gleichbedeutend) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags ab.

(3) Der Vertrag kommt mit Zugang der Bestellbestätigung des Anbieters per E-Mail zustande.

(4) Der Vertragstext wird nach Vertragsschluss vom Anbieter gespeichert. Die AGB können jederzeit auf der Website abgerufen werden.

§4 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die im Bestellprozess angegebenen Preise. Alle Preise sind Endpreise inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, die im Bestellprozess gesondert ausgewiesen wird.

(2) Bei Abonnements wird der monatliche Preis im Voraus zu Beginn jedes Abrechnungszeitraums fällig. Einmalige Setup- oder Einrichtungsgebühren werden zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses fällig.

(3) Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd. Es gelten die dort angebotenen Zahlungsmittel (Kreditkarte, SEPA-Lastschrift).

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, die Leistung nach erfolgloser Mahnung mit angemessener Nachfrist auszusetzen.

§5 Laufzeit, Kündigung und Probezeit

(1) Abonnements werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und sind monatlich zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündbar (Mindestlaufzeit: 1 Monat, sofern im Tarif nicht anders angegeben).

(2) Aktuell bieten wir keine kostenlose Probezeit an; alle Tarife sind ab Buchung kostenpflichtig (Setup-Fee und erster Abrechnungszeitraum werden bei Bestellung fällig). Sollte ein Tarif künftig eine kostenlose Probezeit enthalten, kann während dieser jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden; erfolgt keine Kündigung, geht der Vertrag automatisch in die kostenpflichtige Laufzeit über.

(3) Die Kündigung kann per E-Mail an info@sieger-media.de oder über das Kunden-Dashboard erfolgen.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

(5) Engagement-Tarif Full-Service KI-Paket (12-Monate-Mindestlaufzeit): Wählt der Kunde beim Buchen des Full-Service-Bundles den Engagement-Tarif (gegen Erlass der einmaligen Setup-Fee von €499), beträgt die Mindestlaufzeit ab Vertragsbeginn zwölf (12) Monate. Eine ordentliche Kündigung ist mit einer Frist von drei (3) Monaten zum Vertragsende möglich. Die Wahl des Engagement-Tarifs erfolgt aktiv und transparent im Checkout-Prozess; das Modell wird dort explizit als „12-Mo-Engagement" gekennzeichnet.

§6 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.

Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen über die Lieferung digitaler Inhalte vorzeitig, wenn der Verbraucher ausdrücklich der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist zugestimmt und gleichzeitig bestätigt hat, dadurch sein Widerrufsrecht zu verlieren (§356 Abs. 5 BGB).

§7 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte und Informationen vollständig und rechtzeitig bereit. Er sichert zu, dass er an den überlassenen Inhalten alle erforderlichen Rechte hält.

(2) Der Kunde unterlässt rechtswidrige, sittenwidrige und gesetzeswidrige Inhalte (insbesondere keine Beleidigungen, urheberrechtsverletzenden, gewaltverherrlichenden oder pornografischen Inhalte). Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung dieser Pflichten resultieren.

(3) Zugangsdaten zum Kunden-Dashboard sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde ist für jede Nutzung seines Accounts verantwortlich.

§8 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Dienste von 99% im Jahresmittel an. Geplante Wartungsarbeiten und Zeiten höherer Gewalt sind ausgenommen.

(2) Bei Ausfällen, die der Anbieter zu vertreten hat und die länger als 24 Stunden andauern, kann der Kunde eine anteilige Erstattung der Monatsgebühr verlangen.

§9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Insbesondere wird keine Haftung für Datenverluste übernommen, die durch ordnungsgemäße Backups vermeidbar gewesen wären.

§10 Datenschutz und Datensicherheit

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß der Datenschutzerklärung. Bei Verarbeitung personenbezogener Daten Dritter im Auftrag des Kunden schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (DPA).

§11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist — sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist — der Sitz des Anbieters (Essen).

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Stand: Juni 2026. Diese AGB werden vor erstem Zahlkunden anwaltlich geprüft.